Es lief gar nichts. Aber auch rein gar nichts. So das bisherige Fazit des mächtigen Ballydoyle-Quartiers in der Saison 2006. Doch all das ist vergessen. Denn als es drauf ankam, waren die Magier aus Irland wieder da.
Am Samstagnachmittag verteidigte das Ballydoyle-Team in Newmarket in den 2000 Guineas seinen Titel, holte nach Footstepsinthesand im Vorjahr den ersten Klassiker Englands wieder auf die grüne Insel.
Zu stark war George Washington, das „schnellste Pferd“, was Aidan O’Brien bisher trainiert haben soll. Als Kieren Fallen auf dem 25:10-Favoriten Mitte der Geraden auf den Knopf drückte, waren die Weichen schnell auf Sieg gestellt.
Leicht fiel der Erfolg in dem Gruppe I-Rennen aus. Der Danehill-Sohn war eine Klasse für sich, sorgte nach dem Sieg von Rock of Gibraltar für den zweiten Sieg in den Englischen 2000 Guineas für seinen Vater, der mit Rumpelstilskin auch für die 1000 Guineas am Sonntag die Favoritin stellt.
Auf dem zweiten Platz hinter George Washington folgte zweieinhalb Längen zurück Sir Percy (50:10), dem die englischen Wetter ebenfalls etwas zugetraut hatten. Dritter wurde Riesenaußenseiter Olympian Oddessy.
George Washington feierte seinen dritten Gruppe I-Erfolg, nachdem er bereits zweimal als Youngstar auf höchstem Parkett triumphierte. „Er hat einen gigantischen turn of foot und wird noch einiges zeigen“, so Jockey Kieren Fallon über den Sieger.










