Ein schwerer Sturz von Amateurchampion Oliver Schnakenberg auf der Stute Allegan im Jagdrennen sorgte für den Abbruch des Krefelder Renntages am Samstag. Im achten Rennen war der 19jährige mit der Mitfavoritin in der ersten Runde am ersten Sprung in der Geraden schwer gestürzt. Der Rettungshubschrauber musste gerufen werden.
Doch der hob wieder ohne den Sohn der Trainerin Elfi Schnakenberg ab. Minuenlang wurde er auf dem Geläuf behandelt, später in eine städtische Klinik in Krefeld transportiert. Nach ersten Informationen soll er sich ein Schädel-Hirn-Trauma zugezogen haben. Nach dem Zwischenfall entschied der Veranstalter, das letzte Rennen nicht mehr auszutragen.
Das Altersgewichtsrennen hatte es in sich. es trafen sich gleich mehrere Pferde mit einem GAG jenseits der 80 Kilo. So auch der von Peter Rau für das Gestüt Ittlingen trainierte Lando-Sohn Donaldson, der unter Stalljockey Torsten Mundry auch als 21:10-Favorit antrat. Und dieser Rolle wurde der Vierjährige schließlich vollauf gerecht.
‚Er wird jetzt wohl in Baden-Baden starten, entweder in einem Listen- oder einem Grupperennen, nicht mehr in solch kleinen Aufgaben. Alternativ stehen immer auch Starts in Frankreich in seinem Plan‘, so Peter Rau, der Trainer von Donaldson.
Den Ausgleich II gewann mit dem von Michael Trybuhl trainierten Außenseiter Blomquist ein Pferd, das sich einst sogar auf Gruppeparkett versuchte. Unter Formjockey Andreas Helfenbein setzte sich der Siebenjährige gegen Aquamarin und Polyanta durch.
Bei bestem Wetter belief sich der Umsatz nach den acht Rennen auf rund 170.000 Euro, womit man beim Veranstalter zufrieden war. Positiv angenommen wurde vom Publikum der für Krefelder Verhältnisse späte Beginn von 14.30 Uhr.










