Hofer vs. Schiergen: Das Top-Duell im Frankfurt-Event

Mario Hofer gegen Peter Schiergen – dieses kollegiale Duell wird sich die komplette Saison 2006 hinziehen. Die Gruppe-Rennen des Jahres werden vornehmlich von diesen beiden Quartieren bestimmt, da macht der Frühjahrspreis des Bankhauses Metzler keine Ausnahme.

Das Rennen, in dem der Nachfolger von Königstiger gesucht wird, ist ein erster Höhepunkt des Niederrader Rennjahres, seit einigen Jahre wird es unter der generösen Sponsorship des Bankhauses Metzler gelaufen.

Die angesprochenen Ställe schicken je zwei Pferde an den Ablauf. Mario Hofer, wird zwei Hengste satteln, Mannico und Ponticello. Gerd Sindermanns Banyumanik-Sohn hat sich in diesem Jahr bereits als Sieger des „Orakels“ in Mülheim profilieren können, hat auch im Busch-Memorial hinter Aspectus, der derzeitigen Nummer eins des Jahrgangs respektabel abgeschnitten.

Mannico ist gegenüber Pomticello (Jean-Pierre Carvalho) die Wahl von Stalljockey Andrasch Starke. Die erste Wahl von Peter Schiergen könnte El Paso sein, den William Mongil steuert. Jetzt ist es für ihn eine Art Standortbestimmung.

Das gilt auch für den Schlenderhaner Sommertag, der beim ersten Start dieses Jahr ein unglückliches Rennen hatte. Trotzdem ist es sicher signifikant, dass sich Schlenderhan-Stalljockey Andreas Suborics für den Jahresdebutanten Sagunt aus dem Stall von Waldemar Hickst entschieden hat.

Mit einem imponierenden Sieg aus Hannover kommt Saddex, einer der raren Sadler’s Wells-Söhne in Deutschlands Rennställen, von Warendorf nach Niederrad.

Erika Mäder wird den Jahresdebutanten Lucidor satteln, der sich letzte Saison von Start zu Start steigern konnte. Eine dicke Überraschung schaffte vor vier Wochen an gleicher Stelle in der Maidenklasse Prince Flori, der in einem Außenseiter-Einlauf Protettore das Nachsehen gab. Beide sind wieder dabei und da der Drittplatzierte inzwischen gewonnen hat, war das Rennen wohl keineswegs schlecht besetzt. Doch ist es für sie sicher ebenso ein Sprung wie für Tschaikowskij, der wie Protettore die einheimischen Farben hochhält.

Es sind wie immer in Frankfurt bei Großkampftagen zehn Rennen geworden, mit der Besetzung wird man in der Kommandozentrale des Rennvereins sicher mehr als zufrieden sein.

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