Ullmanns Derby-Hoffnung Zweiter hinter Abitara-Erstling

Dem Ullmann-Dreijährigen Getaway eilte schon vor seinem Debut am Sonntag in Longchamp ein großer Ruf voraus. In einem 2000 Meter-Rennen für Debutanten, dotiert mit 19.000 Euro ging der Hengst aus dem Stall von Andre Fabre unter Olivier Peslier gleich als 24:10-Favorit ins Rennen.

Nach einem Rennen aus dem Vordertreffen ging der Monsun-Sohn Mitte der Geraden an die Spitze, schien lange gewinnen zu können. Doch dann kam der Galileo-Sohn Minkowski, ein Sohn der Ittlinger Gruppesiegerin Abitara.

Beide Pferde liefen sich einen erbitterten Kampf aus dem am Ende nach Zielfotoentscheid Minkowski unter Thierry Gillet die Oberhand behielt. Der Sieger wird von John Hammond für Michael Tabor trainiert und sollte in diesem Jahr noch einiges von sich hören machen. Aber auch bei Getaway sollte es sich um ein besseres Pferd handeln, Kenner der Szene waren sich einig, dass die ersten zwei Pferde Gruppe-Pferde werden.

Letzter in diesem Rennen wurde Dr. Christoph Berglars Maximo, ein Martillo-Bruder, der abgeschlagen über die Ziellinie ging.

In Düsseldorf dürfte man mit dem Proudance-Bruder Proudinsky auch ein richtig gutes Pferd gesehen haben, denn der Silvano-Sohn gewann das Maidenrennen überlegen mit 15 Längen Vorsprung, wurde zum überhaupt ersten Silvano-Sieger in Deutschland.

‚Ein richtig gutes Pferd, bis 2000 Meter kommt er auf jeden Fall‘, so Trainer Mario Hofer, der den Bruder von Proudance im Krefelder Stadtwald traininert.

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