Ums?tze brechen ein: Wer macht diese Oster-Termine?

Wenn man die aktuelle Termingestaltung vom Oster-Wochenende als unglücklich bezeichnet, liegt man sicher nicht falsch. Manchmal müssen es sich die Veranstalter selbst zu-schreiben, dass die Umsätze nicht besser sind. So stand am Samstag und am Sonntag (sieht man einmal von Sonsbeck ab) jeweils nur eine Bahn auf dem Plan. Am Montag ‚knubbelten‘ sich vier Rennplätze. Muss so etwas wirklich sein?

Wenn man dann noch bedenkt, dass am kommenden Wochenende am Samstag nach der Hochwasser-bedingten Absage in Halle gar keine Rennen sind, kommen einem doch erhebliche Zweifel.

Sehr zufrieden durfte man allerdings in Bremen sein, wo man mit 230.948 Euro eine Steigerung verzeichnen konnte. Knapp 50.000 Euro flossen in Düsseldorf weniger durch die Kassen als 2005. Noch dramatischer war der Einbruch in Dortmund, wo man am Ostersonntag gerade einmal 156.027 Euro schaffte (Vorjahr: 239.480 Euro).

Stark einmal mehr der Bahnumsatz in Hannover, aber auch in München, doch kam beide Male von außen weniger als vor zwölf Monaten.

In Köln kamen in den neun Prüfungen 287.603 Euro zusammen, nachdem es 2005 bei zehn Rennen noch 478.615 Euro gewesen waren. Ein großer Rückgang, doch waren die Felder auch sehr übersichtlich. Und in Saarbrücken stimmte der Bahnumsatz, doch angesichts fehlender TV-Bilder als vierter Bahn kamen von außerhalb gerade einmal 5499 Euro (2005: 39.574 Euro).

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Sa., 28.03.Mannheim
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