Es war am 26. Mai des vergangenen Jahres, als Arcadio das Bavarian Classic wie ein Pferd vom anderen Stern gewann. Und an dieses Rennen fühlte man sich am Sonntag in Hannover erinnert, als der Schlenderhaner als 11:10-Favorit im Großen Preis der VGH Versicherungen seine nur vier Gegner zu Statisten degradierte.
Zunächst duldete Andreas Suborics auf dem Monsun-Sohn noch den schwedischen Gast Maybach an der Spitze. Doch in der Zielgeraden war es eine einzige Demonstration des Vierjährigen, der auf und davon ging. Auf den zweiten Platz kam noch Academy Reward vor dem Fährhofer Sotelo, der nie Chancen auf mehr hatte.
Da darf man sich auf den Distanzen um 2000 Meter in dieser Saison bei Arcadio (Foto) sicher noch auf einiges gefasst machen, auch wenn es sicher nicht mehr so leicht wird wie heute.
In München war wie schon in der vergangenen Saison der Neusser Trainer Axel Kleinkorres sehr erfolgreich. Mit Marenzi und König Speed gewann er jeweils, kam mit Shinko’s Best und Salontiger noch zu zwei zweiten Plätzen. Dabei war für Salon Tiger nur der von Andreas Wöhler aufgebotene Salon Turtle zu stark. Das andere bessere Altersgewichtsrennen gewann die von Andreas Trybuhl aufgebotene Love the Tiger vor Golden Rose und Wings of Glory. Zu je zwei Siegen kamen bei den Jockeys Christian Czachary und Karoly Kerekes.
Das beste Handicap des Tages in Saarbrücken ging an Imbros aus dem Stall von Ralf Lambert, der sich unter Hana Mouchova gegen Nukleon und Serwasmi durchsetzte.










