Mamma mia, Mannico: Das Hofer-Ass ist immer souver

Das Orakel der Dreijährigen, das am Sonntag zum 56. Mal über den Mülheimer Raffelberg ging, ist traditionsgemäß eine der ersten Anlaufstationen für bessere Dreijährige auf dem Weg in Richtung Derby. Diesmal empfahl sich sich ein Kandidat, den nach seinen vorjährigen Top-Formen in Italien viele auf der Rechnung hatten: Mannico aus dem Stall von Mario Hofer.

Sein neuer Stalljockey Andrasch Starke ließ die 31:10-Chance vorne gleich mächtig treten, sorgte dafür, dass sich das Feld auseinanderzog.

Wer geglaubt hatte, der Banyumanik-Sohn würde zurückkommen, der sah sich getäuscht. Denn er stand sein Pensum locker durch, verwies den Orsini-Sieger Signum sowie den Außenseiter Pompeus, der als Siegloser noch bis auf einen kurzen Kopf an den Konkurrenten heranlief, auf die Plätze.

Tamada als Vierte vor Lixian und Artreju, von dem man sich vorher Wunderdinge erzählt hatte, spielten bald keine Rolle mehr.

‚Er zählt auf jeden Fall zu meinen besseren Dreijährigen‘, berichtete Mannicos Betreuer Mario Hofer. Er hatte sehr gut gearbeitet. Ob wir jetzt nach Krefeld ins Busch-Memorial oder ins Frankfurter Gruppe-Rennen gehen, werden wir sehen. Er besitzt eine Derby-Nennung.‘

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