Lolita siegt vor Mrs. Snow im Grafenberger Stuten-Krimi

Das zweite Trial für die 1.000 Guineas, der Düsseldorfer Stutenpreis, wurde am Samstag in einem wahren Herzschlagfinale entschieden. Mit einer Nase Vorsprung setzte sich dabei die von Andreas Löwe trainierte Lavirco-Tochter Lolita gegen Mrs Snow aus dem Stall von Mario Hofer durch. Es war kein Rennen für schwache Nerven.

Die Singspiel-Tochter Mrs Snow, die vermeintlich zweite Waffe aus dem Stall von Mario Hofer (ihre Trainingsgefährtin Manda Honor war mit 31:10 als Favoritin angetreten, wurde aber nur Vierte), hatte unter Jean-Pierre Carvalho von Beginn an das Sagen. Andreas Helfenbein hatte die 50:10-Chance Lolita aber gleich in guter Ausgangsposition.

In der Geraden schritt Lolita zum Angriff und schien auch locker auf der Siegerstraße zu sein, als sie an Mrs Snow vorbei ging. Doch auf den letzten 100 Metern packte diese noch einmal an, wurde an der Innenseite immer stärker und schien es im Ziel fast noch geschafft zu haben. Doch das Zielfoto wies einen hauchdünnen Vorteil zu Gunsten von Lolita aus.

‚Ich hatte schon etwas Bedenken, dass die Distanz zu weit werden könnte. Sie läuft nun in den Guineas‘, so Andreas Löwe nach dem Rennen. Hochzufrieden war auch Mario Hofer mit dem Laufen von Mrs Snow, die ebenfalls in den Klassiker vor Ort gehen wird.

Die Engländerin Creative Mind blieb äußerst blass, war früh in Schwierigkeiten und kam als Sechste über die Linie.

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