Der 1. Mai, der Tag der Arbeit, war in den letzten Jahren für Trainer Ralf Suerland weniger mit Arbeit als mit einem Erfolgserlebnis verbunden, konnte er doch an diesem Feiertag auf der Pariser Rennbahn Saint-Cloud Gruppe-Siege feiern. Der Prix du Muguet, ein Gruppe II-Rennen über die Meile, war drei Mal mit einem Erfolgserlebnis verbunden, wurde somit zu „Ralf Suerlands Rennen.“
Der erste Erfolg war im Jahr 2001 durch die damals fünfjährige Proudwings fällig, die die Farben des auch als Züchter fungierenden Dr. Rolf Wilhelms zu einem klaren Vier-Längen-Sieg trug. Im Sattel saß damals der japanische Championjockey Yutaka Take, der damals für mehrere Monate mit großem Erfolg in Frankreich ritt.
Bis zu Suerlands zweitem „Muguet“ sollten drei Jahre vergehen. Verantwortlich dafür zeichnete der vierjährige Martillo unter William Mongil, der nach Kampf die Oberhand behielt und zum bislang erfolgreichsten Pferd des Gestüts Höny-Hof werden sollte.
Dazu hat zweifellos auch die Titelverteidigung zwölf Monate später beigetragen, als Martillo, diesmal allerdings unter Stephane Pasquier, mit sicherem Vorsprung gewann. Nun strebt Ralf Suerland also den „Hattrick“ an.
Perfekt machen soll ihn der für den Stall pferdewetten.de startende Proudance (Foto), ein weiterer „Stolz“ im Suerland-Stall, der mit der Empfehlung zweier zweiter Plätze in Dubai antritt, also über Form und Kondition verfügt.
„Er hat sich dort prächtig verkauft, musste allerdings in sechs Wochen drei schwere Rennen absolvieren, daher gönnen wir ihm noch einige Wochen Erholung“, erklärte der 55-jährige Trainer. Im Prix du Muguet könnte Proudance u. a. auf die frühere Brümmerhoferin Anna Monda treffen. Zumindest sahen so die Pläne des damaligen Trainers Peter Rau aus. Ob diese der jetzige Betreuer der an den Japaner Teruya Yoshida verkauften Stute, der Franzose Pascal Bary, auch verfolgt, ist natürlich offen.











