?ber 21 Millionen! Dubai World Cup und noch viel mehr

Der Samstag in Dubai wird der Tag der Superlative im Galopprennsport auf der internationalen Bühne: Der Dubai World Cup ist mit 6 Millionen US-Dollar Preisgeld unverändert das höchstdotierte Rennen auf der Welt, doch wurden sowohl das Dubai Duty Free, als auch das Dubai Sheema Classic auf 5 Millionen Dollar angehoben.

Damit winkt am Samstag an einem einzigen Tag die geradezu unvorstellbare Summe von insgesamt 21.250.000 Dollar!

Deutsche Pferde glänzen diesmal durch Abwesenheit. Der Attraktivität der gigantischen Veranstaltung, die um 17 Uhr Ortszeit (14 Uhr deutscher Zeit) mit dem Dubai Kahayla Classic beginnt und um 21.20 Uhr Dubai-Zeit (18.20 Uhr MEZ) mit dem Dubai World Cup endet und sieben Prüfungen umfasst, kann das aber keinerlei Abbruch tun.

Im Dubai World Cup (6 Millionen Dollar, Gruppe I, 2000 m, Sand), geben traditionell die Amerikaner oder die Pferde des Stalles Godolphin den Takt vor. In den vergangenen beiden Jahren lief für Godolphin an diesem Abend längst nicht alles nach Plan, doch diesmal hat man mit Electrocutionist wieder ein heißes Eisen im Feuer.

Erst vor wenigen Monaten sicherte sich die blaue Erfolgsflotte den Hengst aus Italien, der 2005 mit dem Juddmonte International und dem Gran Premio di Milano zwei Rennen der höchsten Kategorie gewonnen hatte.

Der erste Versuch in den neuen Farben, unter Suroor-Regie und auf Sand machte in der Sheikh Maktoum bin Rashid Al Maktoum Challenge (Gruppe II) Appetit auf mehr. Dabei blieb er u.a. klar vor dem auch diesmal wieder gegen ihn antretenden Chiquitin.

Einfach wird dies sicher nicht, denn es sind einige Dirt-Asse aus Amerika im Elferfeld dabei. Allen voran der von William Bradley trainierte Brass Hat, der bei all seinen vier jüngsten Auftritten gewonnen hat.

Brass Hat ließ zuletzt schon Magna Graduate (Vierter, Trainer Todd Pletcher) hinter sich, der offenbar mit dem aufgeweichten Sand damals nicht zurechtkam. Auch Super Frolic aus dem Stall von Vladimir Cerin besaß als Achter zuletzt keine Möglichkeit gegen Brass Hat, doch ist sein vierter Rang im Breeders´ Cup Classic noch in bester Erinnerung. Das US-Aufgebot komplettieren Wilko, der Breeders´ Cup Juvenile-Gewinner 2004, der zuletzt im Santa Anita Handicap (Grade I) Dritter wurde, sowie Choctaw Nation, der als Vorjahresdritter den Kampf aufnimmt. Allerdings ist Choctaw Nation inzwischen in den Besitz von Sheikh Rashid bin Mohammed al Maktoum gewechselt, tritt also nun für Emirate-Interessen an.

Beste Chancen besitzen auch auch die Japaner. Kane Hekili, trainiert von Katsuhiko Sumii und von Yutaka Take zu reiten, gilt in seiner Heimat als Superstar, was Erfolge im Japan Cup Dirt (Gr. I) und in den February Stakes (Gr. I) dokumentieren. Hideyuki Moris Star King Man zog gegen ihn schon mehrfach den Kürzeren.

Sir Michael Stoute vertraut auf Maraahel, der für Hamdan Al Maktoum zuletzt im Hong Kong Cup ausgezeichneter Dritter hinter Vengeance Of Rain und Pride wurde. Mit ihm zog man diese Prüfung dem Sheema Classic vor. Die Emirate verritt schließlich noch Shakis aus dem Watson-Quartier.

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