Er war trotz seines Sieges im Neusser Sandbahn Grand Prix schon als größter Außenseiter ins Rennen gegangen, der von Heinz Hesse trainierte Wallach Grantley, der sich am Samstag in Lingfield im Winter Derby auf Gruppe III-Ebene versuchte. Und in dem mit 100.000 Pfund dotierten 2000 Meter-Rennen auf dem Linkskurs besaß er schließlich nie eine echte Chance.
Unter seinem ständigen Reiter Norman Richter lag der Neunjährige immer im hinteren Teil des Feldes. Und als es in Richtung der Zielgeraden ging verlor der Hesse-Crack den Anschluss an das Feld, kam schließlich als Letzter ins Ziel.
Der Sieg in der erstmals als Grupperennen gelaufene Prüfung, dem dritten Lauf der European All Weather Series, ging an den von Sylvester Kirk trainierten und von Jamie Spencer gerittenen Sir Diamond, der sich als 8-1-Chance gegen Grand Passion und Nayyir und damit gegen Pferde aus dem erweiterten Favoritenkreis durchsetzte.
In einem Listenrennen in Saint-Cloud (50.000 Euro, 2100 m)versuchte sich die von Ralf Rohne trainierte Dreijährige Annina unter Stephane Pasquier, doch nach längerer Führung langte es im kleinen Fünferfeld nur zum vierten Platz, der aber immerhin noch mit 5000 Euro dotiert war. Bis zum dritten Platz war der Abstand aber schon groß. Es siegte Sister Trouble (D.Bonilla) aus dem Stall von Freddy Head.
Ebenfalls nicht in die Platzierung laufen konnten die deutschen Vertreter Altamirano (W.Baltromei/D.Boeuf) und Flying King (H.W.Hiller/J.Victoire) in einem Altersgewichtsrennen über 3100 Meter (20.000 Euro), wobei Letzterer immerhin noch Vierter wurde.











