Allein schon die Tatsache, dass das Winter Derby auf der englischen Allwetterbahn in Lingfield in diesem Jahr erstmals auf Gruppe-Niveau gelaufen wird, zeigt, dass es sich von der Qualität her gewiss um eines der besten Sandbahnrennen in Europa handelt. Grantley ist mit dabei, Limit Up fiel am Donnerstag leider der Starterbegrenzung zum Opfer.
Der von Heinz Hesse trainierte, im Neusser Sandbahn Grand Prix erfolgreiche Grantley geht am kommenden Samstag unter seinem gewohnten Reiter Norman Richter in den mit 100.000 Pfund dotierten 3. Lauf der Europäischen Sandbahnserie. Limit Up, der von Dr. Andreas Bolte trainiert wird und für den Jimmy Quinn verpflichtet wurde, fiel aus dem Starterfeld, das auf 14 limitiert ist.
Alles was im englischen Sandbahnsport einen führenden Namen hat, bedindet sich natürlich im Aufgebot. Mit Compton Bolter (D.Holland) und dem mehrfachen Gruppe-Sieger Nayyir (J.Fortune) ist Trainer Gerard Butler bestens gerüstet. Der führende Sandbahntrainer Nick Littmoden schickt den von Start zu Start gesteigerten Bravo Maestro mit Chris Catlin ins Rennen.
Ein heißes Eisen ist im 3. Lauf der Europäischen Sandbahnserie mit Sicherheit Grand Passion, der von Altmeister Geoff Wragg trainiert und von Stephen Drowne geritten wird. Der Sandbahnspezialist gewann in Lingfield vor wenigen Wochen das Derby Trial gegen Red Spell, Counsel’s Opinion und African Dream. Und genau diese Konkurrenten sind auch am Samstag im Winter Derby mit von der Partie.
Doch bange machen braucht sich Grantley sicher nicht. Der Sieger des Neusser Sandbahn Grand Prixs (Foto) und somit Gewinner im 2. Lauf der europäischen Sandbahnserie, dürfte ein passend schnell gelaufenes Rennen serviert bekommen. Vielleicht bringt ihn dann sein kapitaler Speed am Ende noch weit nach vorne. Zu Verlieren hat der gemeinsam mit Compton Bolter mit neun Lenzen älteste Kandidat in diesem Elitefeld sicherlich nichts.










