Man hatte ihn schon im Vorfeld des Neusser Sandbahn Grand Prix als chancenreichsten deutschen Vertreter gesehen und dieser Rolle wurde der von Heinz Hesse für den Stall Split trainierte Neunjährige Grantley (Foto rechts) unter Norman Richter vollauf gerecht.
Mit Riesenspeed setzte sich der Wallach als 47:10-Chance gegen Gandolfino und den aus Frankreich angereisten Favoriten Howard Le Canard durch, gewann das über 1900 Meter führende Listenrennen sicher.
Die beiden Franzosen, Tigron und Howard Le Canard, hatten dem Rennen bis in die Zielgerade ihren Stempel aufgedrückt. Dann war Tigron geschlagen, aber Howard Le Canard marschierte weiter, wurde aber von dem stark laufenden Baltromei-Schützling Gandolfino angegriffen.
Doch noch besser konnte es wieder einmal Grantley, der in seinem unnachahnlichem Stil das Feld in äußerer Spur von hinten aufrollte. Immer stärker wurde der Deploy-Sohn und hatte im Ziel sogar noch einen leichten Vorteil vor Gandolfino und Howard Le Canard, hinter dem Limit Up Vierter wurde.
‚Er hat ein Riesenherz‘, sagte Trainer Heinz Hesse. ‚Ich hatte unterwegs schon ein noch besseres Gefühl als beim letzten Mal. Nun könnte es für ihn im Winter Derby in Lingfield weitergehen‘, sagte der Frankfurter Trainer.
Hochzufrieden war natürlich auch Werner Baltromei mit Gandolfino, der jetzt in den Grand Prix Aufgalopp gehen könnte. Das Team des Favoriten Howard Le Canard gab sich nach dem Rennen zerknirscht. ‚Das war hier ganz anderer sand als in Cagnes‘, hörte man aus dem Umfeld des Franzosen.











