Erst seit wenigen Wochen besitzt Nastasja Volz (Foto) die Lizenz als Besitzertrainerin. Die ehemalige Amateurcham-pionesse bereitet ihre Pferde auf dem Gestüt Ohlerweiherhof vor. Und, wie man am Sonntag auf der Dortmunder Allwet-terbahn sehen konnte, mit Erfolg.
Denn im Preis der Sport-Welt, einem mit 3400 Euro dotierten Ausgleich IV über 1700 Meter, gelang ihr der erste Erfolg im neuen Metier.
Verantwortlich dafür zeichnete die 76:10-Chance Alpenprinz. Unter Jose Luis Silverio kam der zuletzt auf Platzgelder spezialisierte Sandbahnspezialist noch sehr sicher gegen Badenia Millennium (Andreas Suborics) und Lateran (William Mongil war für den wegen einer Fußverletzung nicht im Einsatz befindlichen Eduardo Pedroza eingesprungen) hin.
Beendet wurde damit die Serie des Vierfach-Siegers Mir nach Kanaillen, der diesmal aus bester Lage nicht mehr weiterzog.
Begonnen hatte der Nachmittag mit dem Erfolg von Police Academy unter Amateurchampion Oliver Schnakenberg. Zwei Jahre hatte sein Besitzer Friedhelm Sackers auf einen vollen Erfolg des Pferdes warten müssen.
Mesias markierte in einem weiteren Ausgleich III einen Punkt für ‚Sand-King‘ Peter Hirschberger und Amazone Carina Fey. In einem weiteren Rennen dieser Art legte Nachwuchsreiter Christopher Ceballos-Sanchez ein Super-Finish hin, kämpfte sich mit Mir nach Kollegen (56:10), der seinen dritten Erfolg in diesem Winter schaffte, gegen Belizar und den Favoriten Fairbanks nach Hause. Damit landete Hirschberger wieder ein Doppel.
Erstaunlich viel zahlte Gone Moretto (Hana Mouchova) im unteren Handicap. Dem Schwinn-Zwölfjährigen hatte man zwei schwächere Formen wohl zu hart angekreidet.











