Sollte die Maßnahme Realität werden, dann drohen dem deutschen Rennsport unabsehbare Folgen: Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am Freitag beschlossen, beim Bundestag einen Gesetzentwurf zur Einführung einer so genannten Spieleinsatzsteuer einzubringen, die allein den Ländern zufließen soll.
Diese Spieleinsatzsteuer soll dem Vernehmen nach das über achtzig Jahre alte Rennwettsteuer- und Lotteriegesetz ablösen. Sollte dieser Gesetzentwurf in der vorliegenden Form auch im Bundestag eine Mehrheit finden, hätte dies für den Rennsport Folgen.
Denn dann unterlägen Vorwetten einer Besteuerung von über zwanzig Prozent, was weder von den Wettannehmern noch von den Wettern selbst getragen werden könnte. Wetten auf der Bahn selbst wären in der Endabrechnung davon nicht betroffen. Probleme bekäme auch das rennsporteigene Unternehmen German Tote, das etwa Wetten direkt in den französischen Toto vermittelt.











