Die Resonanz auf den zweiten Meetingssonntag in St. Moritz fiel etwas ernüchternd aus. Man hätte sich gewiss mehr als die 55 Kandidaten gewünscht, die sich nun auf dem zugefrorenen See versuchen werden. Vor allem im Top-Rennen lässt die Beteiligung etwas zu wünschen übrig. In der Grand Prix Christoffel Bau Trophy (23.000 Franken, 1600 m) starten ganze fünf Pferde.
Deutscher Vertreter ist der von Christian von der Recke trainierte Fürstenberg (Foto), der mit Sarah Leutwiler die Schweizer Amateurchampionesse im Sattel hat. Hier kommt es praktisch zu einer Neuauflage des Grand Prix von Arosa, denn mit Lamirel, Moon Star und Palladia Directa sind der Zweite, der Dritte und die Vierte mit am Ablauf. Hinzu kommt noch Give Back Calais.
Im Skikjöring bietet Recke drei weitere Pferde auf. Die mit 14.000 Euro dotierte 2700-Meter-Prüfung sieht zehn Gespanne am Start, darunter auch den in der Vorwoche so unglücklichen Aesop, der bekanntlich als Sieger die Ziellinie überquert hatte, dann nach Protest wegen Behinderung auf den vierten Platz zurückgestuft worden war. Dessen Verantwortliche haben inzwischen Berufung gegen die Entscheidung eingelegt.
Aesop tritt wieder mit Besitzer Harald Kronseder an. Seinen Einstand für das Quartier am Rande von Köln gibt der zuvor in England eingesetzte Mongino, der jetzt die Farben von Tilman Paas trägt, der sich auch an der Leine versucht. Erfahrung im Metier vermochte der dritte „Recke“, der von Besitzer Andreas Putsch gesteuerte King Diamond vor sieben Tagen bereits zu sammeln, der allerdings mit der Entscheidung nichts zu tun hatte.










