Der Auftakt zum Schnee-Highlight auf dem Moritzersee

Im schweizerischen Nobelskiort St. Moritz treffen sich nicht nur die Fans des Wintersports, sondern auch die Pferdefreunde. Auf dem zugefrorenen See messen sich ab diesem Wochenende wieder Galopper und Traber sowie (weltexklusiv) die Skikjöring-Stars. Absolutes Highlight wird am 19. Februar der Grand Prix von St. Moritz (111.111 Franken) sein, der 2005 dank Friederike Leistens Armand wieder nach Deutschland ging.

Zum Auftakt gehen sechs Prüfungen am Sonntag über die „White Turf“-Bühne. Zwischen 12.45 Uhr und 15.15 Uhr treten dreimal die Galopper in Aktion, hinzu kommt das Skikjöring sowie Prüfungen für die Sulky-Fraktion. Bereits zu Beginn, im Grand Prix Handels- & Gewerbeverein St. Moritz (20.000 Franken, 1100 m), sind zwei Pferde aus Deutschland mit von der Partie.

Christian von der Recke, aktuell mit sechs Kandidaten vor Ort, sattelt Stall Blankeneses Rascacio, den Adrie de Vries steuert. Zu seinen Konkurrenten zählt mit Mike Stone (Markus Kolb) aus dem Quartier von Frank Fuhrmann der „Handicapper des Jahres 2005.

Zu dem achtköpfigen Feld gehört auch Carmen Bocskais Encanto (Georg Bocskai. Bestens bekannt ist bei uns Bischoff´s Boy, der kürzlich von Norbert Sauer zu Gaby Wenisch in die Schweiz wechselte, eigens für die Rennen in St. Moritz erworben wurde und nun Jean-Michel Breux anvertraut sein wird. Drei Siege stehen auf dem Konto von Talcen Gwyn, den der Engländer Milton Harris unter Steve Drowne aufbietet.

Heimlicher Höhepunkt dürfte wieder einmal der erste Lauf des Skikjöring werden. Natürlich möchte Abu Ardash aus dem Stall von Karl Klein mit Yves von Ballmoos an den Leinen seinen Titel verteidigen. Im Credit Suisse – Grand Prix von Samedan (14.000 Franken, 2700 m) muss der Lokalmatador allerdings elf Konkurrenten aus dem Feld schlagen. Christian von der Recke startet einen Großangriff, hat für dieses Jahr vier Kandidaten für das Skijöring vorgesehen. Den Anfang machen nun – jeweils mit ihren Besitzern – Aesop mit Harald Kronseder und der Frankreich-Import King Diamond mit „Neuling“ Andreas Putsch. Trainerin Carmen Bocskai schickt Rubas mit Marcel Geser ins Rennen.

Ohne deutsche Beteiligung wird der Grand Prix Novocan (15.000 Franken, 1600 m) ausgetragen. Doch findet man im Elferfeld mit Dixigold (Georg Bocskai/Carmen Bocskai) ein Pferd, das sich unlängst in einem Altersgewichtsrennen in Neuss Kondition geholt hat.

Als Zweiter des Grand Prix 2004 ist Flower Hill im Engadin mit den Gegebenheiten bestens vertraut. Im Grand Prix Hochmuth (23.000 Franken, 1800 m) trägt der Schützling von Andreas Trybuhl (Adrie de Vries) einen Teil der deutschen Hoffnungen. 2005 landete er in dieser Aufgabe auf Rang fünf. Zweites Ass aus unseren Ställen ist die von Ralf Rohne vorbereitete Stute Ianina. Die Listensiegerin ist noch nicht Schnee-erprobt, wird den Italiener Daniele Porcu im Sattel haben.

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