Wegen des chinesischen Neujahrstages, der am Wochenende gefeiert wurde und mit dem das Jahr des Hundes eröffnet wurde, veranstaltete man in Macau nicht am Samstag oder Samstag, sondern war ausnahmsweise auf den Montag ausgewichen. Der Nachmittag sollte sich für zwei Aktive als besonders erfolgreich erweisen.
Zum einen für den französischen Jockey Eric Legrix, der mit vier Siegen in den zehn Rennen den Vogel abschoss, zum anderen für den deutschen Jockeychampion Filip Minarik (Foto), der zwei Prüfungen auf sein Konto brachte und damit seinen bislang besten Tag in Macau verzeichnete.
Den ersten Treffer landete er im dritten Rennen, als er auf Wei’s Star die Gegner um eine halbe Länge abfertigte, ein Vorsprung, der auch im sechsten Rennen bei seinem zweiten Erfolg auf King of Master verzeichnet wurde. Bei den weiteren sechs Ritten war Minarik allerdings kein Glück beschieden, denn seine Pferde landeten ausnahmlos im geschlagenen Feld. Bei 49 Starts hat Minarik sechs Siege erzielt.
Im geschlagenen Feld kamen auch die Pferde ein, auf denen Alessandro Schikora saß, der in fünf Prüfungen zum Einsatz gelangte und doch nichts zu bestellen hatte. Sein Macau-Aufenthalt steht offenbar unter keinem guten Stern, denn noch immer muss er auf sein erstes Erfolgserlebnis warten.










