Wenn die Saison startet, die ersten Dreijährigen-Rennen auf Sand anstehen, dann fackelt Trainer Christian von der Recke nicht lange. Das ist schon seit vielen Jahren bekannt. Da ließ sich der Coach aus Weilerswist auch die Premi-eren-Prüfung für den Derby-Jahrgang am Sonntag in Neuss nicht nehmen. Und mit 32:10 gab es auf Arondo sogar noch eine ordentliche Quote.
Andreas Suborics, der sich bereits vor seinem Dubai-Trip in großer Verfassung zeigt, konnte nach frühem Vorstoß den Angriff des Favoriten Let go sowie von dessen Trainingsgefährtin Don´t touch kontern und setzte sich sicher durch.
‚Wir gehen nun in ein Handicap auf der Sandbahn. Peter Vogt hat ihn bei der Breeze up in Iffezheim gekauft‘, sagte Recke. Sicher war keine schlechte Investition.
Bei eisigen Temperaturen und kaltem Wind legte Suborics mit Elraco aus dem Stall von Jutta Pohl und Ertürk Kurdus Red Snooker im unteren Handicap noch zwei Punkte nach.
Beinahe hätte der Dresdener Trainer Lutz Pyritz zwei Sieger bei ebensovielen Startern gesattelt, doch nach dem Sieg von Acambara scheiterte Highbrow äußerst knapp an Millenaire, der für Sascha Smrczek kein besseres Debut hätte geben können. Endlich auch wieder ein voller Erfolg für Jockey Henk Grewe, um den es zuletzt ein wenig ruhig geworden war.
Christian Peterschmitt, Besitzertrainer im Südwesten, hat den achtjährigen Wallach Lord noch nicht lange in seinen Reihen. Seit Oktober und dem Stallwechsel von Elfi Schnakenberg zu ihm hatte man den Sir Felix-Sohn nicht mehr gesehen, was ihn nicht an einem ganz leichten Sensationstreffer (182:10) gegen die beiden favorisierten Pferde Mir nach Kollegen und Poker Prince hinderte. Im Ausgleich III bewies Andreas Helfenbein auf dem längsten Außenseiter im Neuner-Feld viel Übersicht.
Bei lediglich acht Rennen flossen rund 222.000 Euro in die Kassen, womit man beim Neusser Reiter- und Rennverein zufrieden war. Günstig wirkte sich der Viererwetten-Jackpot im Finalrennen aus, als 45.000 Euro umgesetzt wurden. Die Wette Red Snooker – Mc Lorenz – Marom – Esprit du Sud brachte stolze 94.268 Euro.











