Filip Minarik vs. Adrie de Vries – natürlich beschäftigt das Duell um die Jockey-Krone auf die Promis des Sports. Spannung bis zum Schluss lautet die Devise, auch wenn Filip Minarik vor dem Silvester-Renntag in Neuss alle Trümpfe in der Hand zu haben scheint.
Trainer Christian von der Recke sieht allerdings für Adrie de Vries kaum noch Möglichkeiten: ‚Eigentlich sollte der Vorsprung von Filip reichen. Adrie muss schon drei Rennen gewinnen, um alleine vorne zu sein. Mit etwas Glück kann er noch den Gleichstand schaffen‘, sagt der Ex-Champion der Hindernistrainer.
‚Beide haben in etwa gleich gute Ritte, auch wenn man das auf Sand schwer sagen kann. Frische Sieger haben es schwer, es sind in beiden Fällen aber Pferde, mit denen man punkten kann. Ich denke, wenn Minarik ein Rennen gewinnt, ist die Sache entschieden‘, argumentiert der Coach aus Weilerswist.
Schlenderhans Gestütsleiter Gebhard Apelt (Foto) sympathisiert natürlich mit Filip Minarik, nicht zuletzt steuert der Jockey auch mit Tiberius Caesar einen Vertreter der Zuchtstätte, die 2005 Champion der Züchter und Besitzer wurde.
‚Ich drücke Filip alle Daumen, er bekommt unsere volle Unterstützung. Natürlich werde ich ihn an Silvester auch selbst anfeuern. Es wäre schön für ihn. Allerdings muss man sagen, dass auch Adrie de Vries eine tolle Saison hingelegt hat.‘
Und noch etwas stellt Apelt klar: ‚Der Kampf war und ist eine schöne Sache für den Sport. Ich hätte mir von den Medien außerhalb des Galopprennsports eine etwas größere Berichterstattung gewünscht. Das Ganze hat Spaß gemacht. Ich war noch am Sonntag auf der Bahn und habe gesehen, dass beide ihr Bestes gegeben haben.‘
Zu den Chancen von Tiberius Caesar sagt der Gestütsleiter: ‚Generell starten unsere Pferde wenig auf Sand. Wir probieren es nun, um Filip vielleicht ein kleines Pölsterchen zu geben. Dieses Rennen wird besonders spannend.‘










