Die Galoppfreunde in Halle durften aufatmen. Am Samstag öffneten sich endlich wieder die Boxen auf den Passendorfer Wiesen. Nach langem Kampf um die Zukunft des Hippodroms ging ein sehr gelungener Auftaktrenntag über die Bühne, auch wenn man sich durch mehrere reiterlose Pferde eine saftige Verspätung einhandelte.
Ein spannendes Finish entwickelte sich im Zweijährigen-Rennen. Nach 1350 Metern hatte Mharadono, ein von Rolf Paulick gezogener Sharp Prod-Sohn des Stalles Sonnenschein, unter Andre Best als 118:10-Außenseiter einen knappen Vorsprung auf Zackmünde und Royal Hector, womit Peter Hirschberger den Sieg nach Leipzig entführte.
Im einleitenden Altersgewichtsrennen machten die Pferde von Lokalmatadorin Angelika Glodde die Partie unter sich aus, wobei Milliana (David Vincent Smith) gegen den höher eingeschätzten A sine Worth Start-Ziel sicher voraus blieb.
Einen ‚Kistenritt‘ für Viktor Schulepov verwandelte Torsten Mundry, führte den schon in Hamburg siegreichen Sowa-Schützling Saloon, der Ehre für den Derby-Jahrgang einlegte, im Ausgleich III vor Kapitän Nemo und Eagle Arrogance zu einem weiteren Erfolg.
Zittern mussten die Anhänger des Favoriten Ahab (Eugen Frank), der bei den dreijährigen Sieglosen erst nach Foto-Auswertung gegen die in totem Rennen einkommenden White Lightning und Tropical Charm gewann.
Eduardo Pedroza (Foto), schon in Bad Harzburg groß in Schwung, setzte sich mit Opera Diva (zweiter Treffer für Angelika Glodde) und Phoebis für seinen Chef Andreas Wöhler sowie mit Winnestern im Ausgleich III (dritter Glodde-Punkt) und auf dem 13-jährigen Habeto durch, landete eine Viererserie. Gut angenommen wurden die Wettinformationen von Helmut Kappes, der erstmals als ‚Anchorman‘ auf dieser Bahn fungierte.










