Die Sparkasse Bremen ist an diesem Freitag, dem 13., der wichtigste Partner des Rennvereins in Bremen. Deshalb ist „Vahrao”, das elektrische Pferd, das seit Beginn der Saison den Besuchern auf der Rennbahn als Trainingspartner zur Verfügung steht, kurzfristig umgezogen. Im Sparkassengebäude am Brill stand er reitwilligen Kunden zur Verfügung.
„Das Pferd eignet sich hervorragend für unsere Promotionszwecke”, freute sich Hans-Joachim Genzner, PR-Chef der Sparkasse Bremen, „Kunden und Gäste haben mit ihm eine Menge Spaß.”
Und mit Andreas Suborics war am Dienstag auch ein prominenter Jockey vor Ort. Der Champion war Gast der Pressekonferenz im Vorfeld des Renntages, stieg für einen Proberitt in den Sattel und zeigte, dass er für sein für Baden-Baden vorgesehenes Comeback fit ist.
Alle Girex-Kunden der Sparkasse haben an diesem Freitag freuen Eintritt, die ersten fünfhundert bekommen zusätzlich einen Wettgutschein über zwei Euro.
Sportlich gesehen kann sich das Angebot für einen Freitag durchaus sehen lassen. Im Mittelpunkt steht mit dem Preis der Sparkasse Bremen ein Ausgleich II über die Fliegerdistanz von 1200 Metern. Es ist fast die Wiederholung eines ähnlichen Rennens vom 31. Oktober, als gleich fünf der diesmal startenden Pferde bereits am Start waren.
Der Hopegartener Gast Johny aus dem Stall von Werner Bauermeister war damals als Zweiter am weitesten vorne, De Boxter aus dem Quartier von Andreas Trybuhl aus Köln belegte Rang drei, Beauty Rose, Gentle Giant und Police Academy landeten noch dahinter. Viel hat man von Johny in diesem Jahr noch nicht gesehen, weswegen De Boxter, der in diesem Jahr einmal auf Sand in Belgien gelaufen ist, den Spieß möglicherweise umdrehen kann.
Ein interessanter Gast ist mit Salango der neben Beauty Rose zweite Vertreter aus dem Stall von Wilhelm Giedt aus Hannover. Trotz seiner „Steher”-Abstammung scheint der im letzten Jahr nur sporadisch gelaufene Lando-Sohn an kurzen Distanzen Gefallen zu finden, Torsten Mundry (Foto) ist zudem eine interessante Reiterwahl.
Das möglicherweise auf Dauer beste Pferd an diesem Tag startet im zweiten Rennen: North Queen, die Wittekindshoferin aus dem Stall von Peter Schiergen, war auf Listenebene in Köln nur von Gonbarda geschlagen, aber vor der Gruppe I-Siegerin Paita.
Im Vorfeld des Renntages haben Rennbahnverwalter Malte Roschen und seine Mitarbeiter den Rasen auf der Innenseite der Zielgeraden mit sage und schreibe siebzig Tonnen Lavasand verfestigt.
„Dadurch wollen wir verhindern, dass die Reiter ihre Pferde auf der Zielgeraden nach außen lenken, weil sie der Meinung sind, dass diese Spur schneller ist”, erklärt Michael Göbel, der Geschäftsführer der Bremer Rennbahn GmbH.











